1 + 1Urban Research HS2026
2026-09-30
Artwork by Allison Horst, CC-BY license
Wer hat Angst vor Programmieren? Schauen wir einmal.
“(…) a collection of discrete or continuous values that conveys information (…)”
Wikipedia, https://en.wikipedia.org/wiki/Data, last accessed 27.8.2026
“(…) deeply historical entities, which are generated (in the case of experimental data) or collected (in the case of data derived from fieldwork) under controlled circumstances to serve as evidence for knowledge claims. (…) components of specific processes of knowledge-making.”
Leonelli (2016)
Daten erzählen Geschichten
Viele Arten von Daten sind immer besser verfügbar (aber nicht alle)
“(…) Wissenschaft von der Extraktion von Wissen aus Daten, um daraus zu lernen.”
Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Data_Science, last accessed 31.8.2026
Für uns wird Data Science etwas weniger Wissenschaft, aber wir lernen Elemente davon, was Data Scientists tun, als Praxis.
based on The Data Science Venn Diagram by Drew Conway, CC-BY-NC
Graser (2020)
Programmieren ist auch nur eine Art, den Computer zu bedienen, nur auf eine Art und Weise, die es uns ermöglicht, unsere Befehle an den Computer:
Artwork by Allison Horst, CC-BY license
R ist eine Programmiersprache, die spezifisch für statistische Analysen entwickelt wurde und sich danach zu einer Sprache entwickelt hat, die den ganzen Data Science Workflow begleitet.
hmmm… die Frage sollte eher sein warum je nicht Open Source?
Excel ist nicht für reproduzierbare und professionelle Arbeit mit Daten gemacht (aber toll für andere Dinge).
R kann auch GIS.
GIS kann auch als spezialisierte Unterkategorie von Data Science gesehen werden, welche mit spezifischen (räumlichen) Daten und Werkzeugen arbeitet.
Machen wir auch. Räumliche Daten sind auch Daten und die meisten Menschen, die professionell mit räumlichen Daten arbeiten, bearbeiten diese auch in einer Programmiersprache (wie R).
Python ist cool. Und auch gut für die Arbeit mit räumlichen Daten geeignet (https://py.geocompx.org).
R ist allgemein für die Arbeit mit Daten ergonomischer und freundlicher (sage ich - ymmv).
Und wenn ihr R könnt, könnt ihr auch Python schnell.
RStudio ist nicht R, aber ein Programm, welches das Arbeiten mit R und Daten etwas einfacher macht1
Artwork by Allison Horst, CC-BY license
Bevor wir mit R und RStudio anfangen, lernen wir noch kurz das Terminal kennen. Oh no! Daran lässt sich allerdings gut der Unterschied zwischen R (der Programmiersprache) und RStudio (der IDE) illustrieren.
tippt dort1:
R
Overpowered calculator!
Hello World!
Nun öffnet auf eurem Computer das Programm “RStudio”.
Wir werden nun zusammen unsere beiden ersten Programmiererfolge in RStudio wiederholen.
Dafür erstellen wir zuerst ein Projekt:
Projekte sind nicht nötig, um in R zu arbeiten, sie vereinfachen aber viele Dinge. Die meisten Leute verwenden Projekte, um alles, was für eine spezifische Analyse benötigt wird, an einem Ort zu behalten (Daten, Scripts, Dokumentation).
Daneben helfen Projekte, damit R eure Daten auf eurem Computer überhaupt finden kann.
Erstellt mit File -> New File -> R Script eine File. Dann schaut, dass die File so aussieht:
Mit Ctrl + S könnt ihr die File nun i-am-an-rchitect.R nennen.
Euer erstes Script! Aber warum nur?
Nun, wir wollen nicht immer alle unsere Befehle konstant wieder abtippen. Daher speichern wir sie als Script!
Wir schauen nun an wie ihr das Script ausführen könnt.
Wickham, Çetinkaya-Rundel, and Grolemund (2023), https://r4ds.hadley.nz/whole-game.html#fig-ds-whole-game
Artwork by Allison Horst, CC-BY license
ZHAW Master Architektur Urban Research II 2026